Edelmetalle: ETCs

Edelmetalle: Sicher investieren mit ETCs - Was sind ETCs? | WerWieWas.net

Edelmetalle stehen wieder hoch im Kurs bei deutschen Anlegern: Nachdem Gold, Silber und Co. lange Zeit im Schatten des Aktienmarktes und strukturierter Investments standen, haben Börsencrash und Finanzkrise und die daraus erwachsene Sorge vor Inflation und Währungsreform das Interesse neu geweckt.

Die Motive beim Kauf von Gold, Silber oder Platin sind unterschiedlich. Einige Anleger versuchen, an den starken Trendmustern, die sich im vergangenen Jahrzehnt ausgebildet haben, zu partizipieren. Andere wiederum wollen ihr Vermögen gegen Inflation und Krisen schützen und kaufen deshalb Metalle.

Unabhängig vom jeweiligen Motiv für den Einstieg in den Metallmarkt sollten Anleger ein Finanzinstrument wählen, das transparent, kostengünstig und sicher ist. Die beste am Markt verfügbare Lösung sind deshalb Exchange Traded Commodities (ETCs), die von immer mehr Emittenten und für alle wichtigen Edelmetalle (vor allem Gold, Silber und Platin) angeboten werden.

ETCs bilden den Kursverlauf eines bestimmten Metalls eins zu eins nach. Sie können fortlaufend gehandelt werden. Rechtlich betrachtet handelt es sich um Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten. ETCs sind in der Regel physisch besichert und als Sondervermögen konzipiert. Das bedeutet, dass im Insolvenzfall zum einen die als Sicherheit gedachten Metalle nicht von anderen Gläubigern beschlagnahmt werden bzw. in die allgemeine Insolvenzmasse eingehen können und zum anderen ein mehr oder minder direkter Zugriff des Anlegers auf das jeweilige Metall besteht.

Zum Vergleich: Ein einfaches Gold-Zertifikat bildet zwar ebenfalls den Goldkurs eins zu eins nach und kann fortlaufend gehandelt werden. Es ist allerdings mit einem Emittentenrisiko verbunden. Zudem wäre es im Extremfall einer Hyperinflation oder Währungsreform wertlos, weil kein Anspruch auf physische Lieferung besteht.

ETCs sind zudem sehr kostengünstig. Sie können ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden und die laufende Verwaltungsgebühr liegt in der Regel deutlich unter 1 Prozent im Jahr. Verglichen mit anderen Metall-Investments, wie z.B. Physical Covered Funds oder Metallkonten, sind das sehr geringe Kosten.

ETCs können problemlos über Broker und Banken gehandelt werden. Anleger, die bei ihrer Bank in der niedrigsten Risikokategorie eingestuft sind, müssen sich in eine höhere Risikoklasse (in der Regel 3 oder 4) einstufen lassen, weil Metallinvestments mit erheblichen Kursrisiken verbunden sind.

Weitere Informationen über Edelmetalle finden Sie auf www.Edelmetalle.eu. DAS Online-Portal für rund um das Thema Gold, Silber & Co. sowie regelmäßigen Branchen-news.


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